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Geschrieben von Felix Klein   
Sonntag, 17. Februar 2008

Der MSC ist eine Verein mit Rund 300 Mitgliedern.

Er hat sein Clubheim im Emstalstadion in Harsewinkel.

 

Bau des "Emstal-Stadions" Höhepunkt der Clubgeschichte

Am 30. Januar 1951 trafen sich vierundzwanzig motorsportbegeiste junge Leute in den Räumen der Kfz-Werkstatt Grundmeier an der Dr.-Pieke-Straße, um einen Motorsportclub in der damals noch beschaulichen Landgemeinde zu gründen. Zum 1. Vorsitzenden wählten sie Bernhard Grundmeier, der dann dieses Amt bis 1968 weiterführte. Sein Stellvertreter war Aloys Petermann, Wolfgang Geisenhnslüke wurde zum Schriftführer berufen und Ottokar Wünsch übernahm das Amt des Kassierers. 1954 wurde schon das erste Grasbahnrennen in den Emswiesen gestartet, die offizielle Bezeichnung war allerdings "Slalom-Jagd", da die hohen Standards der Sportbehörde "OMK" noch nicht eingehalten werden konnten. Seit seiner Gründung ist der Harsewinkeler Club dem ADAC angeschlossen und 1958 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. Bei den Rennen des MSC erschienen in der Folgezeit immer prominentere Fahrer und die Zuschauerzahlen lagen oftmals an der Zehntausender Grenze, so dass man sich entschloss, 1960 die Rennen unter der Genehmigungshoheit der OMK zu veranstalten. Bekanntester Clubfahrer war in den Sechzigern der Theenhausener Gottfried Schwarze, welchem es 1970 endlich gelang, den Titel eines "Deutschen Sand- und Grasbahnmeisters" nach Harsewinkel zu holen. Höhepunkt der Grasbahnrennen war noch einmal das Jahr 1976 mit dem Rennen um den "ADAC-Silberhelm", doch es zeichnete sich ah, dass nicht permanente Rennbahnen auf einfach Kuhwiesen nicht mehr die gestiegenen Ansprüche der Fahrer und Zuschauer erfüllten.

 

Die Stadt Harsewinkel plante daher, für die Aktivitäten von mehreren /ereinen ein Mehrzwecksportgelände zu errichten. Der Motorsportclub, der Altwagenrennsportclub, die Modellflieger "Ikarus", der Reiterverein und die Schützen sollten ein gemeinsames Domizil erhalten. Die Planungen hierfür wurden allerdings nur halbherzig betrieben, so dass der MSC Vorstand, 1968 war August Wenner zum neuen 1. Vorsitzenden berufen worden, sich gezwungen sah, selbsttätig nach einem neuen Gelände zu suchen. Nach mannigfaltigen Schwierigkeiten und Rückschlägen wurde man jedoch 1978 mit dem Bauern Dieding einig, ein größtenteils durch Sandabgrabungen genutztes Grundstück an der Clarholzer Straße auf Erbpachtbasis zu erwerben.



Die Erringung der behördlichen Genehmigung gestaltete sich äußerst problematisch, doch mit Unterstützung der Stadt Harsewinkel und des ADAC konnte im März 1979 mit dem Bau der neuen Anlage begonnen werden. Schon am 19. August des gleichen Jahres fand unter den staunenden Augen des Publikums und der anwesenden Schar der Offiziellen das erste Sandbahnrennen statt. Das Motodrom hatte den nahe liegenden Namen "Emstal-Stadion" erhalten und sah in der Folgezeit ein Prädikatsrennen nach dem anderen. Konzeption und Bauausführung waren derart gut gelungen, dass Fahrer, Offizielle und Publikum das neue Stadion über den "grünen Klee" lobten und die Bekanntheit Harsewinkels weit über die Landesgrenzen hinaus trugen. Eine Kartrennstrecke wurde 1980 für den Rennbetrieb fertiggestellt und für Hobbyrennfahrer war mit der Einrichtung eines Leihkartbetriebes ein neues Betätigungsfeld gegeben. In den weiteren Jahren konnte der MSC das schmucke Stadion immer weiter ausbauen: Boxenanlage, Sanitärgebäude, Tribünen und das Clubheim entstanden. Mittlerweile sind im Emstal folgende Motorsportdisziplinen heimisch: Sandbahnrennen, Super Moto Rennen (Cross-Maschinen), Kartrennen, Automobilslalom und Jugendkartslalom.

 

Seit 1970 wird im heimischen Motorsportclub auch eine aktive Jugendarbeit betrieben. Mehr als fünfzig Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis achtzehn Jahren wird unter fachlicher Anleitung der Einstieg in den Rennsport ermöglicht. IM Jahr 2000 konnte der MSC dann das hochrangigste Rennen in seiner Vereinsgeschichte austragen, die "FIM" (Internationaler Weltverband) hatte die Harsewinkeler mit dem Finallauf der Langbahnweltmeisterschaft 2000 beauftragt. Ein denkwürdiges Finale mit spannendem Sport und voller Dramatik im Titelkampf ging am 01. Oktober 2000 im Emstal-Stadion über die Bühne.

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 06. Mai 2010 )